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Was macht die Entwicklungs- und Lerntherapie so besonders?

25. September 2016

Mein Alltag in der Praxis:

Oft kontaktieren mich Familien, die gern eine ergotherapeutische Unterstützung für ihre Kinder hätten. Nicht nur die Eltern, sondern auch die Erzieher der Krippen und Kitas oder auch Lehrer von Schule findet das sinnvoll. Leider kommt es immer häufiger vor, dass aus unterschiedlichen Gründen keine Verordnung für Ergotherapie ausgestellt wird.

Die Entwicklungs- und Lerntherapie ermöglicht somit diesen Familien trotzdem ihre Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, da sie keine Kassenleistung ist und somit nicht von ärztlichen Verordnungen abhängig ist, sondern privat getragen wird.

Sie ersetzt keine ergotherapeutische Behandlung, kann aber alle für die motorische Entwicklung notwendigen Bereiche prüfen und berücksichtigt diese auch im weiteren Therapieverlauf.

Die folgenden Bereiche werden bei der Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi ® geprüft und für die weitere Behandlung in Zusammenhang gebracht:

der Muskeltonus
die frühkindlichen Reflexe
die segmentären Rollreflexe
die visuelle Wahrnehmung
allgemein die Körperstellung und –koordination
das Gleichgewicht 
sowie die graphomotorischen Fertigkeiten

Für eine ganzheitliche Begutachtung wird auch ein Fragebogen an die Eltern nach Bedarf zum Verhalten und der Wahrnehmung ausgehändigt.

Das Besondere: Hintergrund zur Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi®

Die Entwicklungs- und Lerntherapie „… steht für ein ganzheitliches Förderkonzept, bei dem die Tätigkeitsfelder von Pädagogen und Medizinern näher zusammenrücken… “ (Bein-Wierzbinski, W.) und bestehende Behandlungsverfahren sinnvoll zusammengeführt wurden.

Für die Entwicklung dieser Therapieform wurden die vorhandenen Behandlungsverfahren nach Vojta und Bobath, der sensorischen Integrationstherapie und INPP untersucht. Auf diesen Methoden und den eigenen Erfahrungen der Begründerin basieren die konzeptionellen Überlegungen des Übungsprogrammes der Entwicklungs- und Lerntherapie.

In den noch folgenden Artikeln werden die einzelnen Konzepte kurz vorgestellt und abgrenzend zur Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi® verdeutlicht.

 

Quelle: Bein-Wierzbinski, W. (2004), Räumlich-konstruktive Störungen bei Grundschulkindern. Eine Untersuchung über die Bedeutung des neuromotorischen Aufrichtungsprozesses für die Blickmotorik und räumlich-konstruktives Darstellen sowie Möglichkeiten der Entwicklungsförderung durch motorisches Training, Peter Lang.

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